Buchrezensionen

Irene Igelmann präsentiert: Irgendwas mit Fischen – Lars Gunmann


Kurzbeschreibung
Literaturausnahmeerscheinung Irene Igelmann wurde beim Abschreiben erwischt und muss zur Strafe sieben Erzählungen des plagiierten Autors in einer Sonderausgabe „Zeitkultur“ präsentieren. Durch die Sendung, für die sich kurzfristig auch Überraschungsgäste angemeldet haben, führt wie immer der Kritiker Hanno Schwolsten von der Lauer, Doktor der Philosophie und der Literatur.

Den literarischen Feingeistern steht eine wahre Tortur bevor, denn Lars Gunmann frönt wie üblich niederen Unterhaltungsgenres wie Science-Fiction, Fantasy, Slapstick und irgendwas mit Fischen.

Die Programmpunkte:
Gibson Hill – Ein schuppiger Detektiv
Sundown
Fortschritt
Das geheimnisvolle Amulett
Woody und Waldo in: Der Bäcker
Der Datenkristall
Gestrandet

Bonusmaterial:
Welten
The Mystery Charm (Das geheimnisvolle Amulett, englischsprachige Fassung)

Produktinformation
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 209 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 61 Seiten
Sprache: Deutsch
ASIN: B00GPUMBLK

Erhältlich bei Amazon

 

Fazit
Unverhofft wurde ich gebeten ein eBook eines mir unbekannten Autors zu rezensieren. Aufgrund der Kürze habe ich zugesagt. Ich war neugierig, was mich erwarten würde und begann am selben Abend zu lesen.

Schon auf den ersten Seiten erkennt man, dass man einen Autor vor sich hat. Stilsicher führt Gunmann den Leser durch sieben kurze Erzählungen, die jeweils durch ein Gespräch zwischen Hanno Schwolsten und Irene Igelmann in der literarischen Sendung Zeitkultur abgeschlossen und eingeleitet werden.

Die erste Geschichte dreht sich um „irgendwas mit Fischen“, dessen Ende in einer späteren Geschichte noch einmal aufgenommen wird. Es gibt einige Zukunftsvisionen, die zum Teil mit Rückblenden arbeiten und den Leser so die „Wahrheit“ erst am Ende präsentiert.

Generell sind die Enden abrupt aber pointiert. Trockener Humor, überzogen, parodiert und gespickt mit Sarkasmus und doch enthalten alle Geschichten den Fokus auf die Welt, wie sie viele nicht wahrnehmen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und es wird sicher nicht das letzte sein, dass ich von Gunmann lese.

Kollegiale Grüße,
Jennifer Milinski

Von mir gibt es ●●●●● Lesepunkte.

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